Wirtschaftlichkeit

 

30 Pilot Netzwerke – wirtschaftlicher Weg zum Klimaschutz

Grundlage des Erfolges ist eine ganzheitliche Ist- Analyse der energetischen Situation, ein für jeden Betrieb erstelltes Investitionskonzept und regelmäßige Treffen der Teilnehmer des lernenden Netzwerkes zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Die unabhängige betriebswirtschaftliche Bewertung der vorgeschlagenen Maßnahmen zeigt, in welchen Bereichen organisatorische Änderungen oder Investitionen sinnvoll sind.

Der Erfahrungsaustausch führt zu einer deutlichen Reduktion in allen Betrieben und zu einer beschleunigten Investitionstätigkeit.

Erfahrungen aus den bereits arbeitenden Netzwerken:

Im Durchschnitt werden bei jedem teilnehmenden Unternehmen 14 wirtschaftliche Maßnahmen im Bereich der Querschnittstechnologien (Heizung, Lüftung, Regelungstechnik usw.) zur Steigerung der Energieeffizienz und Minimierung der CO 2- Emissionen festgestellt. Die durchschnittliche Kapitalrückflusszeit liegt dabei bei 2,8 Jahren und die interne Verzinsung bei rund 39 %.

Bewertungspraxis von Investitionen zur Energiekostensenkung

Untersuchungen zeigen dass bei ca. 80 % der Firmen bei Energieeffizienz- Investitionen lediglich die Amortisationszeit, nicht aber ein Rentabilitätsmaß wie z.B. der Barwert oder die interne Verzinsung zur ökonomischen Bewertung herangezogen wird.

Die einzig auf das Risiko-Maß gestützte Praxis führt jedoch zu einem systematischen Ausschluss von rentablen (oder sehr rentablen) Investitionen.

Es wird empfohlen, soweit es noch nicht geschieht, neben der Amortisationsdauer möglichst auch die interne Verzinsung als Entscheidungskriterium für Energieeffizienz- Investitionen einzubeziehen. Hierzu gehört auch, dass der Einkauf weniger nach Optionen mit geringen Investitionen suchen sondern auf die Minimierung der Lebenszykluskosten achten sollte

Auf den folgenden Seiten finden Sie die Beschreibung umgesetzter Energieeffizienz-Maßnahmen der Teilnehmer der EEN MITTE sowie Informationen zu innovativen technischen Entwicklungen.